Die private Krankenversicherung: Wer sie in Anspruch nehmen muss, wer kann, wer kann nicht?
Geschrieben von: Frank   

Die private Krankenversicherung ist in Deutschland nicht für jeden offen. Dazu benötigt der Versicherte ein Jahreseinkommen, das momentan bei 49.500 Euro liegt oder man verdient mehr als 4125 Euro im Monat. Diese Regelung greift schon, wenn man diese Einkommensgrenzen nach einem Jahr erreicht und nicht wie vorher drei Jahre darauf warten muss. Gerade junge Leute, die viel verdienen und zusätzlich noch allein leben, fühlen sich von den Privaten besser versorgt, denn die Prämien sind im jungen Alter sehr niedrig. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass wer einmal den Schritt in die private Krankenversicherung gewagt hat, kommt nicht wieder heraus. Und noch ein weiteres Manko ergibt sich: Je älter man wird, desto höher steigen die Beiträge. Das kann für Rentner, die im Pensionsalter mit weniger Geld leben müssen, zum Problem werden. Auch wer sich für eine Familie entscheidet, muss deutlich mehr bezahlen als gesetzlich Versicherte, denn Kinder sind hier nicht kostenlos mitversichert. Und noch etwas ist wichtig für Menschen, die sich für eine Private entscheiden: Hier kann man auch aufgrund bestimmter Vorerkrankungen abgelehnt werden. Bevor man angenommen wird, muss man sich einer Gesundheitsprüfung unterziehen und alle Vorerkrankungen wahrheitsgemäß angeben. Wer eine chronische Krankheit hat oder einer bestimmten Risikogruppe angehört, der muss mehr bezahlen oder wird für bestimmte Leistungen ausgeschlossen.