Falls aus der Krankheit mehr wird: Die Berufsunfähigkeitsversicherung
Geschrieben von: Daniel   

Solange man voll im Berufsleben steht und keine körperlichen Gebrechen spürt, denkt man nur sehr ungern an einen möglichen krankheitsbedingten Ausfall. Sollte dieser Fall einmal eintreten, dann ist man gut beraten, wenn man vorher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat. Denn jeder vierte Arbeitsnehmer in Deutschland muss aus beruflichen Gründen seine Arbeit aufgeben Der Staat sichert Personen, die ab 1960 geboren sind und eine Erwerbsunfähigkeit nachweisen, nicht mehr mit einer Rente ab, die den Betroffenen hilft, ihr Leben zu bestreiten. Deswegen ist es für jedermann wichtig und notwendig, eine zusätzliche Versicherung abzuschließen. Dabei kann man unterschiedliche Formen der Berufsunfähigkeitsversicherung wählen. Zum einen gibt es die klassische Methode, bei der man sich für einen bestimmten Betrag versichern lässt und den im Falle eines Ausfalls dann monatlich überwiesen bekommt. Wird man nicht berufsunfähig, dann verfällt das eingezahlte Geld, sobald man das Rentenalter erreicht hat. Oder man entscheidet sich für sogenannte Sparpläne, die garantieren, wenn keine Berufsunfähigkeit eintritt, dass das angesparte Kapital am Ende ausgezahlt wird. Dabei kann man sich entscheiden, ob man gleich das ganze Geld in Form von Fondsanteilen haben möchte oder eine Rente ausbezahlt wird. Sollte hier der BU-Fall eintreten, wird natürlich auch der vereinbarte Betrag ausbezahlt, aber der Vertrag läuft ohne Beiträge. Das investierte Guthaben lässt man stehen, es verzinst sich und wird erst am Ende der Laufzeit überwiesen. Bei diesen Verträgen muss der Versicherte aber mit höheren Beiträgen rechnen als bei der klassischen Methode, kann aber dann von dem angesparten Geld wie bei einem Sparplan profitieren.