Für das Plus an Sicherheit: Krankentagegeld
Geschrieben von: Frank   

Wer lange krank ist oder einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus absolvieren muss, der muss meistens mit Verdienstausfällen rechnen. Wenn man eine Versicherung abgeschlossen hat, die einem den Bezug von Krankentagegeld ermöglicht, kann man die finanziellen Verluste etwas ausgleichen. Zwar zahlen bei Angestellten die Arbeitgeber in den ersten sechs Wochen noch den vollen Lohn, danach kann es jedoch deutlich weniger werden, denn jetzt greifen die Krankenkassen. Sie zahlen bei Fortdauer der Krankheit nur etwa 70 % des Bruttoeinkommens, was man verdient hat. Dabei ist die Bemessungsgrenze 3675 Euro. Wer mehr verdient, muss mit deutlicheren Einschnitten rechnen und sollte deshalb privat vorsorgen mit einer Police für Krankentagegeld. Das kann man, indem man eine Versicherung abschließt, die die Lücke schließt, die durch den längeren Verdienstausfall zustande kommt. Dabei muss man beachten, dass es für Selbstständige andere Notwendigkeiten gibt als für Angestellte, die ja bei Krankheit noch mit Lohnfortzahlungen rechnen können. Das fängt damit an, dass sich Angestellte erst nach dem 43. Tag der Krankheit versichern brauchen, bei Selbstständigen wird empfohlen, den Schutz schon ab dem 22. Tag zu beginnen. Und auch die Tarife sind für Selbstständige dann natürlich höher. Aber der Abschluss lohnt sich für beide auf jeden Fall, gerade, wenn man noch geldliche Verpflichtungen wie Kredite oder Unterhalt aus seinem Einkommen bezahlen muss. Denn diese Kosten laufen weiter, egal, ob man gesund ist oder krank.